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ApfelBlatt 3.2

Die offizielle iOS-App für das Webmagazin ApfelBlatt mit automatischer Artikelsynchronisierung und Offline-Lesen

iOS Objective-C WordPress UX UI Entwicklung
Zeitraum 2014 bis 2015
Rolle UX-Design & Entwicklung
Status Eingestellt
Kurzübersicht

Freiberufliche iOS-Entwicklung mit maßgeschneiderten Designs für iPhone und iPad, nahtloser WordPress-Integration und intelligentem Speichermanagement, das ältere Inhalte automatisch bereinigt.

Überblick

ApfelBlatt war ein deutsches Webmagazin rund um Apple-Produkte und -Dienste. Ich habe die offizielle iOS-App des Magazins als freiberufliches Projekt von Grund auf neu gestaltet und entwickelt, mit eigenen Layouts für iPhone und iPad. Die Arbeit lief parallel zum vollständigen Redesign der Magazin-Website, an der sich das App-Design orientieren musste.

Der Auftrag

Die bestehende ApfelBlatt-App sollte neu aufgebaut werden. Ziel war ein einfacheres Leseerlebnis, eine visuelle Angleichung an die neue Website, und das alles ohne Mehraufwand für die Redaktion. Letztere Anforderung hat viele technische Entscheidungen geprägt: Das Team veröffentlichte alles über WordPress, und das sollte so bleiben.

Design und Entwicklung

Die Zusammenarbeit mit dem Kunden verlief iterativ: Anforderungen, Designkonzepte, Anpassungen auf Basis von Feedback aus der Redaktion und aus Leser:innenrückmeldungen, dann Umsetzung. Smartphone- und Tablet-Layout wurden nicht einfach skaliert, sondern separat konzipiert, weil das Lesen eines Magazins auf einem 9-Zoll-iPad und auf einem 4-Zoll-iPhone unterschiedliche Erfahrungen sind.

Das technische Herzstück war ein eigenes WordPress-Plugin und eine von mir spezifizierte Schnittstelle, über die Artikel automatisch an die App übermittelt werden. Sobald ein Artikel in WordPress veröffentlicht wird, landet er ohne weiteres Zutun in der App. Kein manueller Export, kein zusätzlicher Schritt: der redaktionelle Ablauf blieb unverändert.

Offline-Lesen hatte Priorität, weil Magazinlesen oft unterwegs oder in Bereichen mit schlechter Verbindung stattfindet. Artikel werden im Hintergrund heruntergeladen, sobald eine Verbindung besteht, ohne dass Nutzer:innen etwas tun müssen. Damit die App über die Zeit nicht stillschweigend den Gerätespeicher belastet, löscht ein schwellenwertbasierter Mechanismus ältere Artikel, die bereits gelesen wurden.

Ergebnis

Die App wurde erfolgreich veröffentlicht und von der Leserschaft gut aufgenommen. Die aufwandsfreie redaktionelle Integration war der Punkt, der dem Kunden am meisten bedeutete: Das Team konnte weiterarbeiten wie bisher, und die App kümmerte sich um den Rest.

Die App wurde 2015 aus Zeitgründen eingestellt.

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